Die Hausmaus ist die bekannteste Art

Fakten: Zur Hausmaus 
HausmausFamilie: Langschwanzmäuse
Unterfamilie: Altweltmäuse
Gattung: Mäuse
Lebensraum: Gebäude und Kultursteppe, Reviergröße im Freiland 10–20 m²
Körper: Länge von 70 - 110 mm, Schwanzlänge 70 - 100 mm mit einem Gewicht von 45 - 60 g
Nahrung: Allesfresser - Samen von Gräsern, Wurzeln überwiegend pflanzliche Nahrung
Feinde: Hauskatzen, Wanderratten, Schleiereule und Steinmarder sowie viele Greifvögel
Lebenserwartung: In freier Natur ca. 4 - 6 Monate, in Gefangenschaft bis zu vier Jahren

Sie hält sich gerne unter Menschen auf. Wenn man die Hausmaus einordnen muss, dann gehört diese mit zu den Altweltmäusen.
Merkmale der Hausmaus: Die Größe der Maus ist sehr eindeutig definiert, so bezieht sich die Kopf-Rumpf-Länge auf 7 bis 11 cm. Die Schwanzlänge liegt bei 7 bis 10 cm. Mit einem maximalen Gewicht von 25 g ist die Maus nicht unbedingt die schwerste Art. Bei dieser Art ist vor allem das Gebiss sehr interessant, denn die oberen Schneidezähne sind etwas eingekerbt. Das Fell auf der Oberseite ist entweder bräunlich oder gräulich. Die Unterseite hingegen ist wieder heller. So wie bei vielen Mäusen.

Verbreitung und Lebensraum der Hausmaus

Die Verbreitung der Hausmaus ist gigantisch, denn mittlerweile findet man diese Art überall auf der Welt. Das bedeutet, die Population ist stark angestiegen. Ursprünglich geht man davon aus, dass diese Maus aus Indien stammt. Diese Annahme lässt sich durch die Knochenfunde in Indien beweisen. Die Spezies ist sehr erfolgreich, denn die Anzahl an Hausmäusen wächst an. Normalerweise halten sich die Hausmäuse in der Nähe der Menschen auf. Sollte man sie jedoch in der freien Natur suchen, ist man damit am erfolgreichsten im Kulturland, in Steppen und Wüsten.

Lebensweise dieser Mäuseart

Die Hausmäuse sind sogenannte Allesfresser, was sich anhand der Schadbilder in Wohnungen beweisen lässt. Jedoch liegt die Ernährung eigentlich im pflanzlichen Bereich. Hier fressen die Mäuse Gräser und Samen. Die Lebenserwartung der meisten Mäuse bezieht sich auf 3 Jahre. Es gibt jedoch durchaus auch Fälle die beweisen, dass Mäuse älter werden können. Auch diese Art bildet Bauten, diese befinden sich jedoch selten unter der Erde sondern oftmals in Menschennähe. Hierzu nutzen die Mäuse Baumaterialien, die ganz unterschiedlich sein können.

Bestand und Gefährdungsart

Die Fortpflanzung der Hausmaus hängt vom entsprechenden Nahrungsangebot ab. Ist dieses ausreichend, dann können sich die Nagetiere das ganze Jahr über fortpflanzen. Dabei sind acht Würfe pro Jahr keine Seltenheit. Jeder Wurf hat dabei bis zu acht Jungen. Der Bestand an Mäusen ist stetig wachsend, kann aber durch einen Wegfall der Nahrungsquelle durchaus sinken. Eine Gefährdung gibt es deswegen nicht. Die Hausmaus ist durchaus als populativ anzusehen.